„Wir waren in einem kleinen Bus ohne Fenster unterwegs, das Licht kam nur von den Fenstern der Führerkabine. Es herrschte totale Stille und eine verständnislose Stimmung. Alle rieten uns ab dorthin fahren, aber wir beschlossen trotzdem es zu riskieren… Wir sassen alle auf dem Boden, ich schaute mir meine kleinen Kinder an und dachte: „Das kann nicht sein, das diese Jungs es nicht schaffen“ - dies ist eine kleine Episode unseres Gesprächs während des Fotoshootings.

Ja, sie haben es geschafft und das Schicksal hat sie in die Schweiz geführt!

Und ich lernte diese Familie dank einer Frau aus der Ukraine, die ich mit ihrer Tochter fotografierte habe, kennen. Nach dieser Fotoshooting  wurden wir Freunde. Eines Tages schrieb sie mir, dass ihr Lieblingspianist in Zürich sei und sie mir dazu riet, das Konzert zu besuchen. So kam ich zu dem Konzert und war fasziniert von Paschas Spiel und der Stimme seiner Frau. 

Es war unvergesslich! Zwei talentierte Menschen, deren Seelen sich trafen!

Einige Zeit später schrieb ich sie an und bat sie, an meinem Fotoprojekt teilzunehmen. Ich war sehr froh, als sie zustimmte.

Wir vereinbarten, dass das Fotoshooting dort stattfinden sollte wo sie jetzt wohnten. In der Dachwohnung, „wo Carlson wohnt“. Das Dach, auf dem sie sich gerne aufhalten, Musik machen oder einfach nur träumen während sie in den Himmel schauen und sich an ihr geliebtes Kiew und die Zeit erinnern, als es noch keinen Krieg gab. 

Ich treffe letzte Zeit sehr viele nette Menschen, so auch dieses Mal. Die Aura dieser Familie hat mich einfach überwältigt. Ich fühlte mich in ihrer Gesellschaft sehr wohl. Wir hatten ein sehr langes Gespräch und ich wollte auch nicht gehen.

Ich habe mich sehr gefreut sie kennenlernen zu dürfen und freue mich nun auf ihr Konzert, das im Dezember in Zürich stattfinden wird.

Ich kann nicht damit aufhören unser ukrainisches Volk zu bewundern! 

25 Oktober, 2022

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Fotoproekt 💙💛

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